„Das Kosten-Nutzen-Training hat legendär funktioniert!“– fünfmal die 1,0 und mit einem herausragenden Gesamtschnitt von 1,8 erhalten 62 Abiturient*innen am GGE ihre Abiturszeugnisse
Die Preisträger des Abiturjahrgangs 2021 (v.l.n.r. hintere Reihe: Melanie Lamin, Jessica Köllhofer, Antonia Weis, Celine Bienia, Lara Toczelowski, Lara Braun, Emma Buob, Emilia Makiolka, Maya Makiolka, Lea Eckes, Vivian Backs, Fabienne Schemies, Franziska Weiß, Amélie Fechner, Anna Nold, Elena Lukanow; vordere Reihe: David Altenmüller, Maximilian Frey, Aria Karim, Jonas Walliser, Yves Lorenz, Max Dages, Jens Seyfarth, Nicklas Stützle, Marc Nenninger)

„Das Kosten-Nutzen-Training hat legendär funktioniert!“– fünfmal die 1,0 und mit einem herausragenden Gesamtschnitt von 1,8 erhalten 62 Abiturient*innen am GGE ihre Abiturszeugnisse

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Bei der Entlassfeier in der Aula des Goethe-Gymnasiums am Freitag, 23.07.2021, erhielten 62 Abiturientinnen und Abiturienten das Abiturzeugnis von Schulleiter Ulrich Schmidt überreicht. Fünfmal wurde die 1,0 vergeben. Insgesamt neun Abiturient*innen gelang ein Schnitt von 1,2 und besser, der Gesamtschnitt des Jahrgangs liegt bei herausragenden 1,8.

Das hohe Niveau zog sich durch den ganzen Abend: Mit einer Vernissage der Bildenden Kunst, bei der der Leistungskurs seine anspruchsvollen Werke präsentierte, führte der Jahrgang, unterstützt durch Annette Zirn, in die Entlassfeier ein. Musikalische Darbietungen des Jahrgangs von ergreifend bis mitreißend umrahmten die emotionale Feier, der der zahlreiche Preise vergeben wurden.

Schulleiter Ulrich Schmidt gratulierte in seiner einleitenden Ansprache „dem Corona-Jahrgang 2021“, der so viele Anstrengungen und Herausforderungen in den vergangenen 15 Monaten sehr gut gemeistert habe und mit einer sagenhaften Gemeinschaftsleistung belohnt worden sei.

Zunächst habe er, so Ulrich Schmidt, bei der Vorbereitung seiner Rede mit Blick auf das Abi-Motto „Coronabi – Die Schule war öfter dicht als wir“ wenig anfangen können. Aber als er beim Umtrunk nach der letzten mündlichen Prüfung in die vielen erleichterten Gesichter blickte, war das Thema klar: Freiheit! Diese hätten die Abiturient*innen nun – nach den vielen Einschränkungen in allen Bereichen, aber besonders im sozialen Bereich im vergangenen Jahr – zumindest von schulischer Seite her erreicht. Er stellte im Anschluss heraus, wie wichtig es im Leben sei, sich immer wieder der eigenen Freiheit zu stellen, Verantwortung für sich und andere zu übernehmen, aber auch Chancen zu ergreifen, die sich einem – vielleicht nicht gleich auf dem ersten Blick – offenbarten.

Oberbürgermeister Stefan Schlatterer bedankte sich im Anschluss dafür, dass die „unvorstellbaren“ Herausforderungen, gerade mit den Rahmenbedingungen in der Corona-Pandemie ein Abitur abzulegen, am GGE großartig gelöst worden seien. Die Schulleitung, die Oberstufenverwaltung und die Lehrkräfte hätten sich dieser „Herkulesaufgabe“ erfolgreich angenommen. An die Abiturient*innen gewandt, konstatierte er: „Wer in solchen Zeiten einen Schnitt in der Gemeinschaft von 1,8 erreicht, hat die Reifeprüfung wahrlich erhalten!“, und bedankte sich bei den Eltern und Angehörigen, für die er sich sehr freue, dass alle diese Feier zurecht gemeinsam feiern und an ihr teilhaben können.

Dankbar und erleichtert beglückwünschte Elternvertreter Florian Nold den Abiturjahrgang zu seinem sehr guten Abschluss und bedankte sich zuerst bei der intensiven Unterstützung der Oberstufenverwaltung, Jochen Altenmüller, Stefano Marino und Martin Zeller, die mit ihrer hervorragenden Flexibilität und ihrem unermüdlichen Einsatz die Herausforderung der sich immer wieder ändernden Corona-Verordnungen gemeistert hätten. Auch die Schulleitung, die Lehrkräfte und alle beim Lernen eingebundenen Personen hätten organisatorisch und inhaltlich mit hohem Einsatz das sehr gute Ergebnis ermöglicht.

An die Abiturient*innen appellierte Nold, sich zu trauen, den eigenen Weg zu gehen, eigene Talente und Anlagen zu finden und zu nutzen und sich dabei nicht unterkriegen zu lassen, auch wenn es mehrere Anläufe brauche, um gesteckte Ziele zu erreichen. Mit einem Beispiel aus seinem Werdegang hob Nold hervor, wie wichtig Kommunikation und Austausch sind und wie ein vermeintliches Scheitern als „Türöffner“ fungieren kann.

In ihren Abitursreden dankten Amélie Fechner und Elena Lukanow im Namen der Schüler*innen allen, die für sie das Beste aus der schwierigen Situation herausgeholt hätten. Die Absolventinnen beschrieben beispielhaft die Herausforderungen ihres Abiturjahrgangs und betonten, wie sehr sie in den vergangenen acht Jahren am GGE trainiert hätten, nach Kosten-Nutzen-Rechnung oder Preis-Leistungsverhältnis zu lernen, womit sie das unterschiedliche Engagement ihrer Mitschüler*innen erklärten – sowohl im Unterricht als auch darüber hinaus. Beide hoben hervor, dass der Jahrgang für sich erkannt habe, dass sich der eigene Einsatz lohnt, denn alle hätten erkannt, dass es darum gehe, an sich zu glauben, an sich zu wachsen und sich zu verändern, um erfolgreich zu sein. Es gehe eben nicht darum, sich mit anderen zu vergleichen, sondern sich selbst zu entfalten. Nicht umsonst hätten sie einen „legendären Schnitt von 1,8“ erreicht. Mit Mut, Individualität und Freude gehe es nach diesem Wendepunkt nun für jede*n weiter.

Musisch umrahmt wurde die Feier von einer abwechslungsreichen Vernissage des Leistungskurses „Bildende Kunst“ unter der Leitung von Annette Zirn und musikalisch anspruchsvoll-unterhaltsamen Beiträgen der Abiturient*innen: So führten Fabienne Schemies und Franziska Weiß mit ihrem virtuosen Duo No. 1 op. 46 von Casper Kammer für Klarinette und Querflöte in die Entlassfeier ein. Max Dages und Daniel Riedel bereiteten mit ihrem Klarinettenduo von „Views of the blues“ von Gordon Lewis auf hohem Niveau die würdigende Zeugnisvergabe vor. Mit mitreißenden Jazz-Rhythmen rundeten Simon Skarda (Posaune), Nicklas Stützle (Flügel), Laurin Ziemer (Schlagzeug) und Jakob Zorn (E-Gitarre) mit „Recorda me“ von Joe Henderson die Zeugnisvergabe, bei der zahlreiche Preise vergeben wurden ab.

Von den 62 Abiturient*innen erhielten viele Schüler*innen Preise für herausragende Leistungen:
Bestes Abitur :                                                                                 

Nicklas Stützle (1,0), Antonia Weis (1,0), Nold, Anna (1,0), Lukanow, Elena (1,0), Toczelowski, Lara (1,0), Weiß, Franziska (1,1), Makiolka, Emilia (1,2), Schemies, Fabienne (1,2), Backs, Vivian (1,2)                                       

Scheffel-Preis der literarischen Gesellschaft             

für herausragende Leistungen im Fach Deutsch:

Elena Lukanow

Schulpreis der Freiburger Goethe-Gesellschaft für ungewöhnliche Leistungen und besonderes              

literarisches Engagement im Fach Deutsch:

Jessica Köllhofer

Lea Eckes

Schülerpreis des deutschen Spanischlehrerverbandes für besondere Leistungen im Fach Spanisch:                                                                              

Elena Lukanow

 

Fachpreis Spanisch für besondere Leistungen im Spanischabitur:                                                          

Emma Buob

Celine Bienia

Lingua Franca Preis der Schule für besondere Leistungen                                                                 

im Fach Englisch:

Lara Toczelowski

Marc Nenninger

Karl-von Frisch Preis für hervorragende Leistungen

im Fach Biologie:

Vivian Backs

Emma Buob

Franziska Weiß

Preis der Schule für besondere Leistungen im Fach Biologie:

Antonia Weis

Nicklas Stützle

Abiturientenpreis der Gesellschaft Deutscher Chemiker für herausragende Leistung im Fach Chemie

Nicklas Stützle

Fachpreis Chemie für besondere Leistungen

Antonia Weis

Maximilian Frey

Physik –Preis d. Deutschen Physik. Gesellschaft:

Yves Lorenz

Max Dages

Aria Karim

Jonas Walliser

 

Abiturpreis Mathematik der Deutschen Mathematiker-

Vereinigung für exzellente Leistungen und großes

Engagement im Fach Mathematik:

 

Antonia Weis

Nicklas Stützle

Preis der Schule für besondere Leistungen in Mathematik:

Anna Nold                                                                            

Melanie Lamin

 

Franz-Schnabel-Gedächtnismedaille für hervorragende

Leistungen im Fach Geschichte:

Marc Nenninger

Alfred-Maul-Gedächtnismedaille für sehr gute Leistungen

im Fach Sport:

David Altenmüller

Preis der Schule für besondere Leistungen im Fach Sport:

Lara Braun

Emilia Makiolka

Maya Makiolka

Preis der Schule für besondere Leistungen im Fach                                                                    

und den Preis der Schule für besonderes Engagement

im Bereich Musik:

Franziska Weiß

SMV-Preise:

Maximilian Frey

Amélie Fechner

Preis des Vereins der Freunde für besonderes           

Engagement in der Schulgemeinschaft:

Jens Seyfarth 

Text und Foto: Nicole Steinbach