Die SMV-Organe

Die Schülermitverantwortung ist Sache aller Schüler. Es darf und soll sich jeder am Schulleben Beteiligte angesprochen fühlen, sich in die Belange der Schule einzumischen.

Es gibt gewählte Vertreter der SMV .Das sind die Klassensprecherinnen und Klassensprecher und deren Stellvertreter, sie bilden den Schülerrat, die dann Schülersprecher wählen.

Die vielen Aufgaben und SMV-Projekte könnten aber gar nicht realisiert werden, wenn die gewählten SMV-Vertreter nicht tatkräftige Unterstützung durch engagierte Mitschülerinnen und Mitschüler erhielten.

Die SMV des GGE besteht aus jeweils zwei Vertretern pro Klasse, den Klassensprechern. Geleitet und geführt wird die SMV von den Schülersprechern, die am Beginn eines neuen Schuljahres von den Klassensprechern gewählt werden. Die Schülersprecher arbeiten gemeinsam mit den Verbindungslehrern, die sie unterstützen..


Schülersprecher:  

Die SMV des GGE wählt immer 6 Schülersprecher. Bei uns sind alle sechs SchülersprecherInnen gleichwertig. Die ersten 3 haben lediglich das Mitspracherecht in der Schulkonferenz. Der 1. Schülerspreher darf bei der Wahl des Landesschülerbeirates wählen.

Im Schuljahr 2016/2017 wurden diese 6 engagierte SchülerInnen zum Schülersprecher gewählt.

von links:

Elisa Graf

Albert Hofsetz

Helena Huber

Thilo Krumm

Phongh Dinh

Tim Stolberg

und die zwei Verbindungslehrerinnen:

Frau Heers und Frau Ginzler.


Die Aufgaben des Klassensprechers

Um nochmal klarzustellen, was ein Klassensprecher für Aufgaben hat und welche nicht in sein Aufgabenfeld gehören:

Fähigkeiten: Die Klassensprecher sollten

•frei sprechen und gut argumentieren können

•einen netten Umgangston haben

•Probleme erkennen und formulieren können

•Kontakt zu allen Mitschülern haben

•bereit sein sich für die Klasse und im Schülerrat zu engagieren

•unparteiisch sein

•Interesse an der Klassengemeinschaft haben

•Rechte und Pflichte der Schüler kennen

•kompromissbereit sein

•mutig sein.

 

Aufgaben: Der Klassensprecher

•vertritt die Interessen der Schüler der Klasse;

•gibt Anregungen, Vorschläge und Wünsche einzelner Schüler oder der ganzen Klasse an Lehrer, Schulleiter oder Elternvertreter weiter;

•trägt Beschwerden und Kritik den Lehrern oder dem Schulleiter vor;

•unterstützt einzelne Schüler in der Wahrnehmung ihrer Rechte;

•vermittelt bei Streit unter Schülern;

•vermittelt bei Schwierigkeiten zwischen Klasse und Lehrer;

•leitet die Klassenschülerversammlung und beruft sie ein;

•leitet die Diskussion und sorgt dafür, dass Beschlüsse auch ausgeführt werden;

•nimmt an den Sitzungen des Schülerrates teil und informiert die Klasse;

•wirkt bei Aufgaben mit, die der Schülerrat sich selber stellt;

•kann zu Klassenpflegschaftssitzungen eingeladen werden.

Der Klassensprecher darf nicht:

•der verlängerte Arm des Klassenlehrers sein;

•der Aufpasser in der Pause sein;

•derjenige sein, der alles alleine machen soll;

•der Streber der Klasse sein;

•derjenige sein, der alle Probleme lösen kann;

•derjenige sein, der alle Dummheiten der Klasse mitmacht;

•ein „Supergenie" sein, das alle Ideen liefern soll;

•einer sein, den man wählt und dann im Stich lässt;

•einer sein, der nur mit dem Lehrer redet, wenn er Kritik anbringen muss.

Die gesetzlichen Grundlagen findet man im Schulgesetz Baden-Württemberg §§ 63, 65-67, 70 und in der SMV-Verordnung §§ 3-8, 10, 13. Quelle: ZIPP ZAPP, Das Praxisbuch für SMV und Jugendarbeit, Bezugsadresse: www.smv.bw.schule.de