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Es gibt Themen, die beschäftigen Eltern im Laufe der Schullaufbahn ihrer Kinder immer wieder. Wir versuchen, hier einige davon aufzugreifen und zu behandeln:

  1. Ranzengewicht
    Vor allem in der Unterstufe sind die Ranzen der Schüler oft sehr schwer. Rückenschmerzen, Probleme mit dem Gleichgewicht auf dem Fahrrad und anderes können die Folge sein. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, mit diesem Thema umzugehen: 
    1. Bücher, die Zuhause nicht gebraucht werden, können im Schließfach bleiben. Bücher, die im Unterricht nicht gebraucht werden, können Zuhause bleiben.
    2. Schüler können Buchpartnerschaften bilden: einer bringt Mathe, der andere Deutsch.
    3. Einige Schulbücher sind online verfügbar, sodass die Schulbücher in der Schule verbleiben können:
      z.B. www.scook.de oder www.bildungslogin.de
    4. Regelmäßiges Ausmisten der Ranzen.
    5. Durch möglichst häufiges EInbauen von Doppelstunden kann die Fächeranzahl pro Tag reduziert werden.

  2. Eltern- / Lehrer-Gespräche
    Wie in allen Systemen, in denen Menschen aufeinander treffen, kann es auch in der Schule zu Konflikten kommen: zwischen einzelnen Schülern, zwischen Schülern und Lehrern, zwischen Eltern und Lehrern. Manchmal betrifft es einzelne, manchmal eine ganze Klasse. Der Elternbeirat empfielt bei Konflikten, in denen Eltern aktiv werden wollen, ein mehrstufiges Vorgehenn:
    1. Suchen Sie frühzeitig das Gespräch mit der Lehrkraft. Konflikte lassen sich leichter lösen, wenn die Situation noch nicht festgefahren ist.
    2. Wenn Sie dieses Gespräch nicht alleine führen möchten, bitten Sie Ihren Elternvertreter oder eine andere Person Ihres Vertrauens um Begleitung. Auch der Elternbeirat, bzw. der Vorsitzende und Stellvertreter steht für diese Unterstützung zur Verfügung.
    3. Sollte das Gespräch nicht fruchten, wenden Sie sich an Ihren Elternvertreter. Vielleicht betrifft es mehrere Eltern und man kann das Thema gemeinsam lösen.
    4. Sollte auch hierdurch keine Lösung gefunden werden können, nehmen Sie bitte Kontakt mit dem Elternbeiratsvorsitzenden auf. Gemeinsam kann dann in Abstimmung mit der Schulleitung nach einer Lösung gesucht werden.

  3. Klassenfahrten, Sozialtraining
    Ausflüge, Klassenfahrten, Studienfahrten, Sozialtrainings sind ein wertvoller Bestandteil des Schullebens.
    Am GGE vorgesehene Aktivitäten:
    Klasse  5: keine Fahrt vorgesehen
    Klasse  6: Schullandheim (verpflichtend)
    Klasse  7: keine Fahrt vorgesehen
    Klasse  8: Austausch England (Erlebnispädagogik entfällt)
    Klasse  9: Spanienfahrt / Austausch Frankreich / Profilfahrt
    Klasse 10: Austausch Polen / Austausch Chile
    K1:           keine Fahrt vorgesehen
    K2:           Studienfahrt
    Diese Aktivitäten kosten die Familien Geld. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, damit umzugehen:
    1. Im Rahmen der Klassenpflegschaft sollte frühzeitig über Ausflüge und Klassenfahrten geredet werden. Vor allem darüber, was als Kostenrahmen möglich und sinnvoll ist, wie Geld eingesammelt werden kann (Verkaufsaktionen, etc.) und welche Zielorte denkbar sind.
    2. Eltern können sich finanzielle Unterstützung entweder über den Förderverein ("Freunde des GGE") oder über das Bildungs- und Teilhabepaket der Bundesregierung (BuT) holen. Die Schulverwaltung kann hier weiter informieren. 

  4. Elektronische Medien
    Smartphones sind Teil der Lebenswelt von Jugendlichen: Die neuen Nutzungsmöglichkeiten bergen jedoch auch Gefahren: Informationen oder jugendgefährdende Inhalte, wie z.B. Gewaltvideos, lassen sich aufspielen oder auf Kosten und im Namen des Betroffenen kommunizieren. Auch unter falschem Namen inszenierte Verabredungen mit jugendlichen „Opfern", Mobbing, Ausgrenzung oder sorgloser Umgang mit den eigenen Daten zählen zu möglichen Gefährdungen.
    Zu diesen Themen gibt es immer wieder hilfreiche Veranstaltungen sowie Informationen für Eltern und Jugendliche. 

  5. Thema Schulängste
    Die alltägliche Schulsituation kann für manche Kinder mit Leistungsangst, also der Sorge vor unerfüllbaren Leistungsanforderungen, besetzt sein: Wenn die tägliche Schulpflicht psychische und psychosomatische Reaktionen hervorruft, spricht man von Schulangst. In den meisten Fällen ist der Leistungsdruck die Ursache. Die Folgen sind für die Kinder oft katastrophal: Sie fühlen sich nicht nur schlecht, sie versagen auch in der Schule. Wenn Eltern jedoch auf erste Signale achten und mit den Kindern das Gespräch suchen, lässt sich die Schulangst sehr gut bekämpfen. Angst ist erlernt und kann deshalb wieder verlernt werden.
    Die Initiative "Lernen ohne Angst" engagiert sich für alle Schülerinnen und Schüler an allen Schulen der Bundesrepublik Deutschland mit dem Ziel angst– und gewaltfreies Lernen als tatsächlichen Standard durchzusetzen.
    Unter Schulphobie  versteht man ein Vermeidungsverhalten ohne direkten Bezug zur Schulsituation. Zentrale Rolle hierbei spielt die Trennungsangst. Schulphobische Kinder sind in der Regel den Leistungsanforderungen der Schule gewachsen. Sie haben häufig dermaßen heftige psychosomatische Beschwerden (Bauchschmerzen, Übelkeit, Kopfschmerzen), dass sie das Haus nicht verlassen können. Angst ist erlernt und kann deshalb wieder verlernt werden!